Schwarzwälder Spezialitäten: Wein und KONUS
Foto: © CIVA/Elsass
Als Urlaubsregion für Aktive ist der Schwarzwald bestens erschlossen und weltweit bekannt, künftig sollen auch mehr Weintouristen und Genießer an den Oberrhein kommen. Sie profitieren auch von der KONUS-Gästekarte. Sie gilt jetzt in der gesamten Ferienregion.
Badische und Elsässische Weine fehlen auf keiner Weinkarte renommierter Häuser in der ganzen Welt, um Wein dreht sich vieles in der Region – aber in der Tourismuswerbung dürfte es noch mehr sein. So entstand 2007 das INTERREG IIIA-Projekt „Weintourismus in Baden und im Elsass“, das Winzer und Touristiker aus 80 Weinorten beiderseits des Rheins zusammenführte. Das Ergebnis sind rund 20 neue grenzüberschreitende Reisepakete, gemeinsam festgelegte Qualitätskriterien für weintouristische Programme und ein Verkaufshandbuch für die Vermarktung der Region in Großbritannien, USA und Kanada.
Christopher Krull, Geschäftsführer der Schwarzwald Tourismus GmbH, die Träger des auf 410.000 Euro dotierten Projektes ist: „Diese erstmalige Zusammenarbeit von Winzern und Touristikern über die Grenzen hinweg ist hervorragend geeignet, die Bekanntheit der Weinregion weltweit zu erhöhen“.
Freie Fahrt im ÖPNV
2008 rückt die Ferienregion Schwarzwald die Badischen Weinanbaugebiete an ihrem Westrand in den Vordergrund – und verbindet diese mit ihrer Kernkompetenz als eine der vielfältigsten Wanderregionen in Deutschland sowie mit ihrer umweltfreundlichen und gästeorientierten Mobilitätsoffensive KONUS.
Seit diesem Jahr gibt die KONUS-Gästekarte in der gesamten Ferienregion zwischen Rhein und Neckar, Pforzheim und Basel freie Fahrt in Bussen und Bahnen des ÖPNV. Sie wird von mehr als 6000 Gastgebern in über 100 Ferienorten ausgegeben und hat sich zu einem gewichtigen Argument im Wettbewerb um Gäste entwickelt. 2005 war die KONUS-Gästekarte zunächst nur in Teilen der 11.400 Quadratkilometer großen Region eingeführt worden.
Neuer Qualitätsweg
Mit KONUS sind auch die Ausgangsorte der Weinwanderungen am Kaiserstuhl, auf dem Ortenauer Weinpfad und dem „Markgräfler Wiiwegli“ zu erreichen. Für den 120 Kilometer langen Ortenauer Weinpfad im Norden und den 77 Kilometer langen Weinwanderweg durch das Markgräflerland im Süden der Region wurden daneben mehrtägige Angebote „Wandern ohne Gepäck“ entwickelt.
Die Wanderwege durch die Weinberge sind Teil des über 23.000 Kilometer langen Wanderwegenetzes in der Region. Der bekannteste ist der 285 Kilometer lange „Westweg Schwarzwald“ von Pforzheim im Norden über die schönsten Aussichtsberge nach Basel im Süden. Die im Jahr 1900 angelegte Wanderroute wurde von 1,1 Mio. Besuchern des Internetportals fernwege.de zum beliebtesten deutschen Wanderweg gewählt – im internationalen Ranking gleich hinter dem Jakobsweg in Spanien auf dem 2. Platz. 2006 und 2007 wurde der älteste deutsche Fernwanderweg den Bedürfnissen moderner Wanderer angepasst, 2008 bekommt die Strecke noch „Info-Portale“.
Der Qualitätswanderweg über die Schwarzwaldgipfel hat seit diesem Jahr ein faszinierendes Gegenstück: den „Schluchtensteig Schwarzwald“. Er führt 118 Kilometer weit durch die tiefsten und geologisch höchst interessanten Einschnitte im Süden des Mittelgebirges. Offizielle Eröffnung ist am 5. Juni. Für KONUS-Gäste sind auch die Etappen-Orte des jüngsten Qualitätswanderweges mit Bus und Bahn kostenfrei zu erreichen.
Bike Saison startet im April
Auch Aktivurlauber auf zwei Rädern fühlen sich in der Ferienregion im Südwesten besonders wohl: Das Mountainbike-Revier gilt mit seinen über 8000 Kilometer einheitlich ausgeschilderten MTB-Routen als eines der besten im Süden. Profis und ambitionierte Amateure auf dem Rennrad schätzen die große Auswahl an gut zu fahrenden Berg- und Talstrecken. Und Genussradler kommen sowohl in den Weinbaugebieten als auch bei den Abfahrten von den Schwarzwaldbergen voll auf ihre Kosten. Hinauf bringen sie die Radbusse der regionalen Verkehrsbetriebe. Schwarzwaldweit wird die Fahrradsaison in diesem Jahr mit zahlreichen Aktionen in verschiedenen Orten am 27. April eröffnet.
Eine besondere Herausforderung für muskelstarke Mountainbiker ist die 450 Kilometer lange „Bike Crossing Schwarzwald“. Von Pforzheim im Norden nach Bad Säckingen im Süden sind über 16.000 Höhenmeter Anstiege zu meistern. Und wer dann noch nicht genug hat, kann über die beiden Anschlussstrecken von Bad Säckingen und Schonach über Donaueschingen nach Tuttlingen noch einen zusätzlichen Rundkurs von 380 Kilometer fahren oder in Tuttlingen auf die 350 Kilometer lange „Bike Crossing Schwäbische Alb“ wechseln.
Mehr Infos zu Genießer- und Aktivangeboten im Südwesten bei Schwarzwald Tourismus: www.schwarzwald-tourismus.info
(tk/Schwarzwald Tourismus)